Vom fertigen Entwurf zur Kundenabgabe

So prüfen Sie einen Artikel vor der Abgabe an Kunden

Auch ein sauberer Entwurf kann das Briefing verfehlen. Prüfen Sie Anforderungen, Belege und Lesbarkeit in getrennten Durchgängen. Teilen Sie anschließend mit, was fertig ist und was noch freigegeben werden muss.

Von Check AI 4 Min. Lesezeit Veröffentlicht

1. Machen Sie aus dem Briefing Prüfkriterien

Legen Sie das Briefing neben den Entwurf. Prüfen Sie Zielgruppe, Zweck, Länge, geforderte Abschnitte und vereinbarten Ton. Klären Sie, ob KI-Unterstützung offengelegt oder Zitate freigegeben werden müssen. Kennzeichnen Sie jede Anforderung als erfüllt, fehlend oder noch zu entscheiden.

Unterscheiden Sie in einem Produktartikel verfügbare von geplanten Funktionen. Gleichen Sie bei einem Interview Namen und Rollen mit Ihren Notizen ab. Ein Satz kann grammatisch stimmen und trotzdem etwas versprechen, das der Kunde nie freigegeben hat.

2. Ordnen Sie wichtigen Aussagen Belege zu

Erstellen Sie für jede Zahl, jedes Zitat und jede wichtige Aussage eine kurze Quellennotiz: Link, relevante Passage und mögliche Einschränkungen. Öffnen Sie die Originalquelle, statt sich auf einen Suchauszug zu verlassen. Entfernen Sie unbelegte Aussagen oder markieren Sie sie für den Kunden.

Redaktionelles Beispiel: eine Aussage genauer eingrenzen

Vorher

Unsere Umfrage beweist, dass alle Selbstständigen jede Woche fünf Stunden sparen.

Nachher

In unserer Umfrage unter 18 freiberuflichen Designern gaben die Befragten an, in der untersuchten Woche durchschnittlich fünf Stunden gespart zu haben.

Dieses erfundene Beispiel zeigt, wie der Geltungsbereich eine Aussage verändert. Verwenden Sie die überarbeitete Formulierung nur, wenn die Umfrage jedes Detail belegt. Fragen Sie andernfalls nach Belegen, statt eine Quelle zu erfinden.

3. Wählen Sie die passende Prüfung für jedes Problem

Lesen Sie Überschriften und erste Sätze nacheinander: Beantworten sie die Frage der Leser? Streichen Sie Wiederholungen und erklären Sie nötige Fachbegriffe. Nutzen Sie das Umformulierungswerkzeug für unklare Passagen und vergleichen Sie den Vorschlag mit den ursprünglichen Fakten.

Untersuchen Sie nicht gekennzeichnete Überschneidungen bei Bedarf mit einer Plagiatsprüfung. KI-Erkennung ist ein zusätzlicher Hinweis, kein Freigabezertifikat. Senden Sie Kundentexte nur mit Erlaubnis an externe Dienste und lesen Sie vorher die Datenschutzhinweise.

4. Machen Sie die Übergabe hilfreich

Beispiel für die Übergabe: „Der überarbeitete Artikel ist fertig. Die Quellen sind in den Notizen verlinkt. Bitte bestätigen Sie vor der Veröffentlichung das Startdatum im dritten Absatz.“ So erhält der Kunde eine konkrete Entscheidung statt einer vagen Bitte, alles zu prüfen.

  • Fügen Sie die vereinbarte Dateiversion bei und prüfen Sie, ob ihre Links funktionieren.
  • Halten Sie Quellennotizen und Genehmigungen zur Prüfung bereit.
  • Trennen Sie offene Aussagen und Freigaben von abgeschlossenen Korrekturen.
  • Nennen Sie die gewünschte nächste Handlung und die vereinbarte Frist ohne künstlichen Zeitdruck.

Ihre Fragen

Bevor Sie beginnen.

Bedeutet ein niedriger KI-Wert, dass der Artikel fertig ist?

Nein. Er prüft weder Fakten, Zitate und Ton noch die Erfüllung des Briefings. Führen Sie die redaktionellen Kontrollen unabhängig vom Wert durch.

Was tun, wenn der Kunde keine Quelle geliefert hat?

Benennen Sie die unbelegte Aussage und fragen Sie nach Nachweisen. Sie können eine engere, durch vorhandene Fakten gestützte Aussage vorschlagen. Erfinden Sie aber keine Statistik oder Kundenstimme.

Ihr nächster Entwurf

Versuchen Sie es mit Ihren eigenen Worten.

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